Dinge zu tun in Sofia
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Die 11 besten Sehenswürdigkeiten & Aktivitäten in Sofia

Ich würde nicht sagen, dass Sofia jemals ganz oben auf meiner Bucket List stand – das wäre gelogen. Aber ich hatte schon länger ein Auge auf Bulgariens Hauptstadt geworfen, vor allem weil es von Wien aus ziemlich günstige Flüge gibt.

Ich liebe es ja, Orte zu entdecken, die sonst nicht so viele besuchen. Deshalb war ich ziemlich gespannt, was die Stadt zu bieten hatte.

Also haben mein Freund und ich uns im September für einen Städtetrip nach Sofia entschieden – eine von Europas meist unterschätzten Städten.

Was ich dort entdeckt habe, hat mich total überrascht: Sofia ist nicht nur reich an Geschichte und Kultur, sondern auch eine richtig coole und lebhafte Stadt.

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Hier sind die besten Touren und Unterkünfte in der Stadt!

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Von beeindruckenden Kirchen und spannenden Museen bis hin zu gemütlichen Cafés, Street Art und tollen Einkaufsstraßen – die Stadt hat ein bisschen von allem zu bieten.

In diesem Blogbeitrag habe ich die besten Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten in Sofia zusammengefasst – perfekt, wenn du zum ersten Mal in der Stadt bist und die Highlights sehen willst, ohne die versteckten Schätze zu verpassen.

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1. Bewundere die beeindruckende Alexander-Newski-Kathedrale

Kein Besuch in Sofia ist komplett ohne einen Abstecher zur Alexander-Newski-Kathedrale, wohl dem bekanntesten Wahrzeichen der Stadt.

Diese atemberaubende orthodoxe Kathedrale ist eine der größten auf dem Balkan und eine der beeindruckendsten Kirchen, die ich je in meinem Leben gesehen habe.

Ihre goldenen Kuppeln prägen die Skyline und machen sie von vielen Teilen der Stadt aus sichtbar, und die filigranen Details im Inneren sind genauso beeindruckend wie die Außenansicht.

Die Kathedrale wurde Anfang des 20. Jahrhunderts zu Ehren der russischen Soldaten erbaut, die im Russisch-Türkischen Krieg gefallen sind, und ist berühmt für ihre beeindruckenden Fresken, Marmorböden und die prachtvolle Ikonostase.

Der Eintritt ist frei und man darf drinnen auch Fotos machen, aber da wir an einem Sonntagmorgen während der Messe dort waren, habe ich keine gemacht. Die Kathedrale ist täglich von 7:00 bis 19:00 Uhr geöffnet.

2. Entdecke weitere schöne Kirchen in Sofia

Die Alexander-Newski-Kathedrale ist nicht die einzige beeindruckende Kirche in Sofia – die Stadt ist voll von schönen, historischen Kirchen, die auf jeden Fall einen Besuch wert sind.

Hier sind ein paar meiner Lieblingskirchen, die wir besucht haben und die du dir ansehen solltest:

Sophienkirche

Die Sophienkirche ist eine der ältesten Kirchen in Sofia und stammt aus dem 6. Jahrhundert. Sie hat der Stadt auch ihren Namen gegeben.

Sie hat eine schlichte rote Backsteinfassade, aber ihre Geschichte ist faszinierend. Unter der Kirche kannst du eine archäologische Ebene erkunden mit alten Gräbern und Mosaiken aus frühchristlicher Zeit.

Der Eintritt in die Kirche ist frei, aber für das unterirdische Museum gibt es eine kleine Gebühr von BGN 6 (ca. €3,-). Es ist normalerweise täglich von etwa 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.

Sophienkirche

Rotunde des Heiligen Georg

Versteckt in einem Innenhof hinter dem Sofia Balkan Palace Hotel ist die Rotunde des Heiligen Georg das älteste erhaltene Gebäude in Sofia und wurde im 4. Jahrhundert erbaut.

Es ist eine kleine Rundkirche, umgeben von antiken römischen Ruinen, die heute noch genutzt wird. Innen kannst du wunderschöne Freskenschichten aus verschiedenen Jahrhunderten entdecken.

Der Eintritt ist frei und die Kirche ist täglich von morgens bis abends geöffnet. Beachte jedoch, dass Fotos im Inneren nicht erlaubt sind.

Kathedrale Sweta Nedelja

Mitten im Stadtzentrum gelegen, ist die Kathedrale Sweta Nedelja eine beeindruckende orthodoxe Kirche mit einer reichen und bewegten Geschichte.

1925 war sie Ort eines Bombenanschlags, der große Teile des Gebäudes zerstörte und viele Opfer forderte. Die heutige Kirche wurde kurz danach wieder aufgebaut und besticht durch beeindruckende Fresken und eine große zentrale Kuppel.

Der Eintritt ist frei und die Kirche ist täglich geöffnet, normalerweise von 7:00 bis 19:00 Uhr. Wenn du drinnen Fotos machen möchtest, musst du eine kleine Gebühr zahlen (ich kann mich nicht genau an den Betrag erinnern, da ich sie nicht bezahlt habe).

Boyana-Kirche

Etwa 8 km vom Stadtzentrum entfernt ist die Boyana-Kirche ein UNESCO-Weltkulturerbe und berühmt für ihre mittelalterlichen Fresken aus dem Jahr 1259.

Die Fresken sind unglaublich gut erhalten und gelten als Meisterwerke der europäischen mittelalterlichen Kunst. Aufgrund der Größe der Kirche und der Schutzvorschriften dürfen nur kleine Gruppen für kurze Besuche hinein.

Der Eintritt kostet etwa BGN 10 und die Kirche ist täglich von 9:00 bis 17:30 Uhr geöffnet (im Sommer bis 18:00 Uhr). Fotos im Inneren sind nicht erlaubt.

Da die Kirche außerhalb des Stadtzentrums liegt, haben wir sie im Rahmen einer Tour zum Rila-Kloster und zur Boyana-Kirche besucht – eine Tour, die ich sehr empfehlen kann!

Boyana-Kirche

3. Probiere die traditionelle bulgarische Banitsa

Eines der besten Dinge, die du in Sofia probieren kannst, ist Banitsa – ein beliebtes bulgarisches Gebäck aus mehrlagigem Blätterteig und einer herzhaften Füllung.

Die traditionelle Version ist meist mit Eiern, Käse und Joghurt gefüllt und wird dann goldbraun und knusprig gebacken. Oft wird sie zum Frühstück gegessen, aber ehrlich gesagt schmeckt sie zu jeder Tageszeit super.

Ich habe eine vegane Version zum Mittagessen in einem Café namens Furna probiert, gefüllt mit Pilzen, Kartoffeln, Zwiebeln, Chili und Thymian. Das war richtig lecker!

Banitsa gibt es fast überall in Sofia – in Cafés, Bäckereien und sogar an Straßenständen.

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4. Reise zurück in die Vergangenheit im Red Flat

Wenn du einen Einblick bekommen möchtest, wie das alltägliche Leben in Bulgarien während des Kommunismus war, ist das Red Flat der perfekte Ort für einen Besuch.

Es ist ein kleines, aber faszinierendes Apartment-Museum, das wie ein typisches bulgarisches Zuhause der 1980er Jahre eingerichtet ist – mit alten Möbeln, Vintage-Fotos, Propagandaplakaten und mehr.

Gleich beim Betreten bekommst du einen Audioguide, der dich durch die Wohnung führt und das tägliche Leben, die Traditionen und kleine Details erklärt, die die ganze Wohnung lebendig machen.

Das Beste, was man in Sofia tun kann

Du kannst frei herumgehen, fast alles anfassen und sogar manche Gegenstände ausprobieren. Von den Küchengeräten bis zu den Möbeln erzählt alles eine Geschichte darüber, wie die Menschen unter dem Kommunismus lebten, arbeiteten und ihre Freizeit verbrachten.

Der gesamte Besuch dauert normalerweise etwa 1,5 Stunden und ist eine überraschend spannende und einprägsame Art, diesen Teil der bulgarischen Geschichte zu verstehen. Für mich ist es definitiv eines der besten Museen in Sofia.

Das Red Flat ist täglich von etwa 10:30 bis 18:00 Uhr geöffnet und der Eintritt kostet rund BGN 18 (ca. €9,-), inklusive Audioguide. Du findest es direkt im Stadtzentrum, in der Nähe des Vitosha-Boulevards, sodass es sich gut mit anderen Sehenswürdigkeiten kombinieren lässt.

5. Besuche einige der anderen Museen in Sofia

Da wir vier volle Tage in Sofia waren, hatten wir genug Zeit, ein paar Museen der Stadt zu erkunden – und es gibt einige, die sich wirklich lohnen.

Wenn du mehr über die bulgarische Geschichte erfahren möchtest, ist das Museum für Regionalgeschichte der perfekte Startpunkt. Es befindet sich im wunderschön restaurierten Gebäude der ehemaligen Zentralen Mineralbäder, mitten im Herzen der Stadt.

Drinnen findest du spannende Ausstellungen, die Sofias Geschichte von der Antike über die osmanische Zeit bis ins 20. Jahrhundert zeigen.

Museum für Regionalgeschichte

Uns haben auch die archäologische Ebene unter der Sophienkirche, das Archäologische Museum und die Nationale Kunstgalerie sehr gefallen. Letztere hat eine beeindruckende Sammlung bulgarischer Kunst und ist im alten Königspalast untergebracht.

Wenn du wenig Zeit hast, würde ich sagen, dass das Red Flat und das Museum für Regionalgeschichte die beiden Orte sind, die du auf keinen Fall verpassen solltest.

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6. Mach dich auf die Jagd nach Straßenkunst

Sofia hat eine überraschend coole Street-Art-Szene, und sobald du danach Ausschau hältst, entdeckst du überall in der Stadt bunte Wandbilder.

Einige der bekanntesten findest du im Hadzhi-Dimitar-Viertel, wo ganze Hauswände mit kreativen, großformatigen Werken von lokalen und internationalen Künstlern bedeckt sind.

Es liegt etwas außerhalb des Zentrums, aber die kurze Fahrt mit der Metro lohnt sich total, um eine andere Seite der Stadt zu entdecken.

Dinge zu tun in Sofia
Straßenkunst in Serdica

Auch im Herzen Sofias gibt es jede Menge coole Straßenkunst – besonders rund um Serdica und in den angrenzenden Nebenstraßen.

Von politischen Botschaften über verspielte Figuren bis hin zu abstrakten Designs – jedes Wandbild erzählt eine Geschichte über die moderne bulgarische Kultur und Kreativität.

Also schnapp dir deine Kamera (oder dein Handy) und spaziere ein paar Stunden durch die Stadt. All die versteckten Meisterwerke zu entdecken gehört zu den besten Dingen, die du in Sofia machen kannst!

7. Leg eine Pause im Stadtgarten ein

Wenn du eine kleine Pause vom Sightseeing brauchst, geh in den Stadtgarten – Sofias ältester und zentralster Park, direkt vor dem Nationaltheater.

Es ist ein wunderschöner grüner Ort, umgeben von Springbrunnen, Blumen und schattigen Bäumen, wo sich immer etwas tut. Du siehst Leute, die auf Bänken lesen, Kinder beim Spielen und Einheimische, die miteinander plaudern oder Schach spielen.

Es ist der perfekte Ort, um die Füße hochzulegen, einen Kaffee in einem der nahegelegenen Cafés zu holen und die entspannte Atmosphäre aufzusaugen.

An sonnigen Wochenenden tragen Straßenkünstler und Musiker oft zur Stimmung bei, wodurch der Stadtgarten ein toller Ort ist, um einfach zu entspannen und die Leute zu beobachten.

8. Entdecke, wie das Leben im antiken Serdica war

Direkt unter den modernen Straßen Sofias liegt das antike Serdica, die römische Stadt, aus der sich Sofia entwickelt hat und die fast 2.000 Jahre alt ist.

Die meisten Teile der alten Stadt wurden zwischen 2010 und 2012 freigelegt, als die U-Bahn gebaut wurde. Dabei kam ein faszinierender Komplex von Ruinen zum Vorschein, darunter Straßen, Häuser und sogar ein antikes Thermalbad.

Heute kannst du an den Thermalquellen beobachten, wie Einheimische ihre Flaschen mit mineralhaltigem Wasser füllen, wie sie es bereits seit Jahrhunderten machen.

Wenn du durch die Anlage spazierst, kannst du dir richtig vorstellen, wie das Leben hier zur Römerzeit war – von den geschäftigen Straßen bis zu den Badehäusern, in denen die Menschen zusammenkamen, um zu entspannen und sich zu unterhalten.

Die archäologische Stätte liegt hauptsächlich im Freien, mit gut erhaltenen Bereichen, die sich leicht erkunden lassen. Sie befindet sich direkt im Stadtzentrum, in der Nähe der U-Bahn-Station Serdica, und lässt sich so super mit einem Spaziergang durch die Innenstadt verbinden.

9. Besuche die einzige Moschee in Sofia

Mitten im Stadtzentrum steht die Banya-Bashi-Moschee, Sofias einzige noch aktive Moschee. Sie wurde im 16. Jahrhundert während der osmanischen Zeit erbaut und von Mimar Sinan entworfen, einem der berühmtesten osmanischen Architekten.

Der Name Banya Bashi bedeutet „viele Bäder“ und bezieht sich auf die natürlichen Thermalquellen unter dem Gebäude – man kann tatsächlich Dampf aus den Lüftungen in der Nähe aufsteigen sehen!

Die Moschee wird noch heute genutzt, deshalb sollte man sich während des Besuchs respektvoll verhalten. Nicht-muslimische Besucher sind außerhalb der Gebetszeiten willkommen und der Eintritt ist frei.

Denke daran, dich angemessen zu kleiden und vor dem Betreten die Schuhe auszuziehen. Frauen sollten sich mit einem der am Eingang bereitgestellten Schals den Kopf bedecken.

Innen ist der Gebetsraum einfach, aber elegant, mit schöner Kalligraphie und sanftem Licht, das durch die Fenster fällt.

10. Shoppe & spaziere entlang des Vitosha Boulevard

Eine weitere Aktivität, die du auf deinem Sofia-Trip nicht verpassen solltest, ist ein Spaziergang am Vitosha-Boulevard, der wichtigsten Einkaufsstraße der Stadt.

Er erstreckt sich von der Kathedrale Sweta Nedelja bis zum Vitosha-Gebirge und bietet an klaren Tagen einen schönen Blick auf den Gipfel.

Vitosha-Boulevard
Das Beste, was man in Sofia tun kann

Unterwegs findest du eine Mischung aus internationalen Marken, lokalen Boutiquen und vielen Cafés und Restaurants.

Auch wenn Shoppen nicht so dein Ding ist, ist es eine tolle Gegend zum Spazieren, besonders abends, wenn die Straßenlaternen angehen und die ganze Umgebung voller Leben wirkt.

11. Plane einen Tagesausflug zum Rila-Kloster

Zu guter Letzt, wenn du es geschafft hast, alle Aktivitäten auf dieser Liste abzuhaken und noch etwas Zeit übrig hast, solltest du unbedingt einen Tagesausflug zum beeindruckenden Rila-Kloster einplanen.

Etwa 120 km südlich der Stadt ist dieses UNESCO-Weltkulturerbe Bulgariens bekanntestes Kloster, und ein beeindruckendes Beispiel östlich-orthodoxer Architektur.

Die Anlage liegt in den wunderschönen Rila-Bergen, umgeben von üppigen Wäldern, was die Fahrt dorthin genauso malerisch macht wie das Kloster selbst.

Im Inneren findest du bunte Fresken, filigrane Holzschnitzereien und einen ruhigen Innenhof. Das Kloster hat außerdem einige kleine Museen, in denen du mehr über seine Geschichte erfahren und religiöse Artefakte sehen kannst.

Egal, ob du wie wir an einer geführten Tour teilnimmst oder selbst hinfährst – es ist der perfekte Tagesausflug, um Bulgariens Geschichte, Kultur und atemberaubende Natur in einem zu erleben.

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