Kuramathi Malediven
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Entspannung & Abenteuer im Inselparadies Kuramathi Maldives

Wenn du nach einem Resort in den Malediven suchst, das alles hat – traumhafte Strände, wunderschöne Vegetation, tolles Essen und jede Menge Aktivitäten – dann ist Kuramathi wahrscheinlich genau richtig für dich.

Die Insel ist riesig, es ist immer etwas los, aber gleichzeitig gibt es auch diese ruhigen, perfekten Momente wie im Bilderbuch.

Am meisten hat mich überrascht, wie gut hier alles zusammenpasst: lange Naturpfade, gemütliche Bars, super Schnorchelspots und so viele Restaurants, dass du es gar nicht schaffst, sie alle während deines Aufenthalts auszuprobieren.

Und obwohl die Insel zu den größeren auf den Malediven gehört, merkt man die Menschen gar nicht. Du hast jede Menge Platz, um zu entdecken, zu entspannen und dein eigenes kleines Stück Paradies zu genießen.

Aber ich will nicht gleich alles verraten – lies weiter und erfahre, was dir ein Aufenthalt im Kuramathi alles bietet.

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Lage & Anreise

Kuramathi liegt versteckt im wunderschönen Rasdhoo-Atoll, etwa 56 km westlich von Malé. Du kommst entweder mit dem Wasserflugzeug in rund 20 Minuten oder mit dem Speedboot dorthin.

Wir sind mit dem Speedboot angereist, das etwa 1 Stunde und 15 Minuten gedauert hat. Nach unserem Flug mit dem Wasserflugzeug zu einem anderen Resort war es auch mal schön, die Insel auf eine etwas ruhigere, entspanntere Art zu erreichen.

Der Transfer lief auch super einfach und unkompliziert. Da wir von einem anderen Resort kamen, wurden wir am Flughafen zum Kuramathi-Informationspunkt gebracht, wo das Personal unseren Speedboat-Check-in erledigte und uns zusammen mit den anderen Gästen zum Boot begleitete.

Unterkünfte

Als wir ankamen, wurden wir von Mitarbeitern mit Trommelmusik empfangen, dazu gab es einen richtig leckeren Willkommensdrink und Erfrischungstücher.

Nachdem wir noch Infos zu den wichtigsten Orten auf der Insel erhalten haben und das Gästeformular ausgefüllt hatten, wurden wir direkt zu unserem Zuhause für die nächsten Nächte gebracht.

Kuramathi ist eines der größten Inselresorts auf den Malediven und erstreckt sich über etwa 2 km Länge, mit vielen Unterkünften, die über die Insel verteilt sind. Daher gibt es hier Buggys, die an verschiedenen Stellen der Insel halten, was richtig cool ist!

Die Auswahl an Unterkünften ist enorm und es ist für jedes Budget etwas dabei, von gemütlichen Strandvillen bis zu luxuriösen Wasservillen mit eigenem Pool und Poolvillen.

Wir haben in einer Poolvilla übernachtet, die uns vom ersten Moment an total überzeugt hat.

Poolvilla

Die Poolvillen liegen direkt am Strand und der Zugang erfolgt über einen privaten, kleinen Innenhof.

Drinnen sind die Villen mit einem riesigen Kingsize-Bett mit Blick auf die Veranda, einem Flachbildfernseher, einem kleinen Sofa und einem begehbaren Kleiderschrank ausgestattet.

Das Badezimmer ist genauso schön, mit einer großen freistehenden Badewanne, zwei Waschbecken, einer Regendusche und einer separaten Außendusche.

Mein absoluter Lieblingsplatz war allerdings die Sonnenterrasse mit Liegestühlen, Deckchairs und unserem privaten 18 m² großen Infinitypool mit Blick auf Strand und Meer. Ratet mal, wo wir die meiste Zeit verbracht haben. ;)

Da wir auf der Westseite waren, konnten wir die schönsten Sonnenuntergänge direkt von unserem Pool aus beobachten – einfach unglaublich schön und unvergesslich.

Restaurants & Bars

Im Kuramathi gibt es jede Menge Möglichkeiten zum Essen. Neben den drei großen internationalen Buffetrestaurants für Frühstück, Mittag- und Abendessen gibt es auf der Insel auch neun à-la-carte-Restaurants, die eine Vielfalt an Küchen bieten, sodass für jeden Geschmack etwas dabei ist.

Je nachdem, wo deine Villa liegt, wird dir ein Hauptrestaurant zugewiesen – unseres war das Farivalhu.

Auf der Insel gibt es außerdem sechs Bars, die alles von klassischen Cocktails bis zu tropischen Drinks anbieten – oder, in unserem Fall, Eiskaffee.

Ich wünschte, wir hätten jedes einzelne Restaurant und jede Bar ausprobieren können, aber natürlich reichte die Zeit nicht. Außerdem sind wir öfter zu den Orten zurückgekehrt, die uns richtig gut gefallen haben. Hier sind also die Restaurants, die wir ausprobiert haben und auf jeden Fall empfehlen können!

Farivalhu

Was das Essen betrifft, bin ich eigentlich ziemlich unkompliziert und finde als Veganerin meistens etwas – und auf Kuramathi war das keine Ausnahme.

Ich war wirklich positiv überrascht, wie viele vegane Optionen es gab, vor allem, weil es nirgendwo ausdrücklich steht, dass sie vegane Gerichte anbieten.

Das Buffet ist international und richtig groß, mit vielen von der asiatischen Küche inspirierten Gerichten – wie Gemüse-Sushi, Currys, Dals und mehr – sodass es für mich super einfach war, etwas Leckeres zu finden. Außerdem gab es viele frische Salate, Brot und Obst zum Dessert.

Das Frühstück war auch ein Highlight. Es gab sogar Rührtofu, was ich vorher noch nie probiert hatte und total lecker fand. An den letzten beiden Morgen habe ich nach veganen Pancakes gefragt, die sie gerne für mich zubereitet haben.

Auch wenn die Gerichte nicht speziell als vegan gekennzeichnet sind, sondern nur vegetarisch, kannst du die Mitarbeiter jederzeit nach den Zutaten fragen oder, wie schon erwähnt, spezielle Wünsche äußern. Sie sind wirklich sehr hilfreich und bemühen sich total.

Wenn du 2–3 Wochen bleibst, fehlt vielleicht ein bisschen die Abwechslung. Aber wenn du nicht wählerisch bist oder nur ein paar Tage hier bist, wie wir beim Inselhopping, findest du sicher immer etwas Leckeres.

Natürlich gibt es am Buffet auch für alle anderen jede Menge, mit einer großen Auswahl an Fisch- und Fleischgerichten.

Palm

Palm ist das mediterrane à-la-carte-Restaurant, wo es Klassiker wie Pasta, Pizza, Salate und andere von der italienischen Küche inspirierte Gerichte gibt.

Als wir ankamen, habe ich gleich erwähnt, dass ich vegan bin, und die freundliche Servicemitarbeiterin hat mir sofort auf der Karte gezeigt, was vegan ist und was sie anpassen können.

Ich habe mich schließlich für die Spaghetti aglio e olio mit einem grünen Salat entschieden, und sie waren wirklich richtig lecker – schön intensiv nach Knoblauch, genau wie ich es mag. Mein Partner hatte eine von Malaysia inspirierte Pizza, die ihm auch richtig gut geschmeckt hat.

Lass auf jeden Fall noch ein bisschen Platz für das Dessert, denn die Eiscremes und Sorbets hier sind fantastisch. Ich habe das typische maledivische Screwpine-Sorbet probiert, das einen ganz besonderen Geschmack hat, und war richtig begeistert. So etwas bekommt man schließlich nicht jeden Tag!

Siam Garden

Siam Garden ist Kuramathis Thai-Restaurant, welches schnell zu unserem Lieblingsrestaurant auf der Insel wurde. Es liegt mitten in der üppigen Natur der Insel, was ihm ein ruhiges und besonderes Flair gibt.

Die Speisekarte bietet eine Mischung aus Meeresfrüchten, Fisch, vegetarischen/veganen Gerichten, Rind- und Hühnergerichten, dazu thailändische Früchte, leckere Desserts und eine Auswahl an asiatischen Kräutertees.

Es gab mehrere vegane Optionen, darunter Gemüse-Frühlingsrollen, gebackenes Gemüse und das absolut leckerste vegane Pad Thai. Als Nachtisch hätten sie sogar Mango Sticky Rice für mich zubereitet, aber ich war so satt, dass ich leider ablehnen musste.

Wir haben unseren Abend hier wirklich sehr genossen und würden jederzeit wiederkommen!

Laguna Bar

Die Laguna Bar war unser Lieblingsplatz für Cocktails und Eiskaffee. Sie liegt direkt gegenüber vom Farivalhu und nur ein paar Schritte vom Infinitypool entfernt – und du kannst deine Drinks sogar direkt von den Liegen aus bestellen.

Auf der Karte gibt es eine Mischung aus klassischen Cocktails, tropischen Drinks, frischen Säften und Eiskaffees. Sie haben sogar Sojamilch für den Kaffee, was ich sehr gefeiert habe.

Meist waren wir tagsüber dort, aber einmal sind wir länger geblieben, um uns den DJ anzuhören, der jeden Abend während des Sonnenuntergangs auflegt.

Aktivitäten & Exkursionen

Auf der Insel gibt es so viel zu sehen und zu erleben, dass du wochenlang beschäftigt sein könntest!

Von Wassersportarten wie Schnorcheln, Tauchen und Stand-Up-Paddling bis zu Ausflügen und Fitnessaktivitäten ist für jeden etwas dabei. Du kannst auch das Hausriff erkunden, an einem Kochkurs teilnehmen oder einfach am Strand entspannen und die Sonne genießen.

Während unseres Aufenthalts haben wir für eine Stunde ein Glasboden-Kajak gemietet, um um die Insel zu paddeln. Es war mein erstes Mal im Kajak, daher hatte mein Partner die meiste Arbeit, aber es war trotzdem eine super spaßige Art, das umliegende Wasser zu erkunden und die Fische darunter zu beobachten.

Kajak mit Glasboden
Kajak mit Glasboden

Das absolute Highlight war aber definitiv die Sunset-Delfin-Tour, die zu einem der magischsten Erlebnisse meines Lebens wurde.

1,5 Stunden lang haben wir richtig viele Delfine gesehen – sie sind sogar lange Zeit neben unserem Boot hergeschwommen. Zum Abschluss gab es noch ein Glas Sekt, während wir dabei zusahen, wie die Sonne unter dem Horizont verschwand.

Ein wirklich magisches und fast unwirkliches Abenteuer, das mir für immer in Erinnerung bleiben wird!

Kuramathi Malediven

Weitere Einrichtungen & besondere Highlights

Pools & Spa

Kuramathi hat insgesamt drei Hauptpools – je einen an den Enden der Insel und den Garden Pool in der Mitte, direkt neben dem Spa.

Da wir unseren eigenen privaten Pool hatten, haben wir die meiste Zeit dort verbracht. Wenn du eine Unterkunft ohne Pool buchst, hast du so auch genügend Möglichkeiten, eine Runde zu schwimmen (neben dem Meer natürlich).

Das Spa bietet Massagen, Gesichtsbehandlungen und weitere Wellness-Anwendungen und ist der perfekte Ort, um nach einem Tag voller Erkundungen der Insel oder Wassersportaktivitäten zu entspannen.

Kuramathi-Pool
Garden Pool
Infinitypool

Sandbank

Ein echtes Highlight auf Kuramathi ist definitiv die Sandbank. Ein Streifen aus weißem, unberührtem Sand, umgeben von kristallklarem türkisfarbenem Wasser – perfekt für lange Spaziergänge, Fotos oder einfach, um die Aussicht auf das weite Meer zu genießen.

Sie wurde sogar zu einem der 50 schönsten Strände der Welt gewählt!

Das Wasser ist super flach – perfekt, um darin zu waten oder sich einfach treiben zu lassen. Schau dir auf jeden Fall mindestens einmal den Sonnenuntergang dort an – der ist traumhaft und durchs flache Wasser kannst du weit hinauslaufen, was auf Fotos richtig cool aussieht!

Vegetation

Die Flora und Fauna der Insel sind wirklich ein Traum! Kuramathi fühlt sich an wie ein echtes tropisches Paradies, so etwas habe ich bisher noch nirgendwo gesehen.

Wo immer du hinsiehst, gibt es üppiges Grün, Palmen und bunte tropische Blumen, sodass ein Spaziergang über die Insel wie ein Rundgang durch einen botanischen Garten wirkt. Auf der Insel steht sogar ein 300 Jahre alter Banyan-Baum – einer der ältesten auf den Malediven!

Es gibt außerdem mehrere Naturlehrpfade, denen man folgen kann, darunter den Botanic Walk, den Nature Trail und den Hermit Crab Walk.

Besonders gut hat mir der Botanic Walk gefallen. Das ist ein langer, gut markierter Weg, auf dem man zwischen Kräutern, Heilpflanzen, tropischen Bäumen und bunten Blumen spazieren kann, die alle mit interessanten Infos zu Nutzung und Herkunft beschriftet sind.

Der Nature Trail führt durch einen etwas unberührteren Teil des Waldes und zeigt unter anderem Saatgutstationen und den Lebenszyklus von Kokospalmen, während der Hermit Crab Walk perfekt ist, um die kleinen Einsiedlerkrebse zu beobachten, die über den Sand huschen.

Auf der Insel gibt es außerdem einen Hydroponik-Garten, wo frische Kräuter und Salate angebaut werden.

Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit spielt auf Kuramathi ebenfalls eine große Rolle. Es gibt ein eigenes Öko-Zentrum, das 1999 gegründet wurde, um das empfindliche Meeresökosystem besser zu verstehen und zu schützen.

Dort wird das Korallenriff erforscht, die Wassertemperaturen werden überwacht und es gibt eine Pflegestation für Korallen.

Im Zentrum gibt es außerdem eine Pottwal-Ausstellung, weitere Meeres- und Pflanzenexponate sowie eine Leseecke mit Büchern über die Natur.

Öko-Zentrum

Weitere Maßnahmen für Nachhaltigkeit sind:

  • Schutz des Korallenriffs – Überwachung des Riffs, markierte Schnorchelwege, regelmäßige Reinigungsaktionen
  • Korallen-Regenerationsprojekt – Hunderte Korallenrahmen in der Lagune zur Wiederherstellung des Riffs
  • Plastikreduktion – wiederverwendbare Glas-Wasserflaschen, nachfüllbare Pflegeprodukte, Papierstrohhalme
  • Abfall- & Wassermanagement – Kompostierung, Grauwasser wird für die Gärten wiederverwendet
  • Umweltfreundlicher Transport – elektrische Buggys auf der Insel
  • Erneuerbare Energie – Solarkraft wird in allen Gebäuden des Resorts genutzt

Abschließende Worte

Kuramathi ist auf den Malediven definitiv ein Unikat. Am Anfang kann es etwas überwältigend wirken, vor allem, wenn du weniger als eine Woche bleibst – es gibt so viel zu sehen und zu erleben, und die Insel ist riesig.

Trotz der Größe hatten wir nie das Gefühl, dass es überfüllt ist. Nur die Hauptrestaurants sind meist etwas voller, während an den Stränden, Pools, Wegen und auf der Sandbank alles ruhig und entspannt wirkt.

Das Resort hat für jedes Budget etwas zu bieten, sodass jeder sein perfektes Zuhause auf Zeit findet. Es ist ideal für alle Arten von Reisenden – egal ob auf Hochzeitsreise, als Paar oder mit der ganzen Familie.

Kuramathi bietet eine tolle Kombination aus Abenteuer, Entspannung und natürlicher Schönheit, die einen Aufenthalt wirklich besonders macht.

Wir haben unseren Aufenthalt auf der Insel sehr genossen, und was die tropische Vegetation angeht, ist sie für mich wirklich eine der schönsten.

Ich wünschte nur, wir hätten mehr Zeit gehabt, um noch mehr Aktivitäten und Restaurants auszuprobieren – aber ich denke, das bedeutet einfach, dass wir wohl irgendwann wiederkommen müssen. ;)

Schau dir mein Reel an, um mehr Eindrücke von meinem Aufenthalt zu bekommen!

Dieser Blogbeitrag wurde in Zusammenarbeit mit Kuramathi Maldives verfasst und basiert auf meiner persönlichen Erfahrung.


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