Ein Tag in Bangalore – Die besten Aktivitäten
Bevor wir zum eigentlichen Teil dieses Beitrags kommen, muss ich dir leider vorab sagen: Ein Tag in Bangalore ist definitiv NICHT genug.
Ich meine, gibt es überhaupt irgendwo auf der Welt eine Stadt, in der ein einziger Tag ausreicht?
Ich denke nicht.
Jetzt fragst du dich wahrscheinlich, warum zum Teufel ich dann nur so wenig Zeit dort verbracht habe. Na gut, lass mich erklären ...
Der Hauptgrund für meine Reise nach Bangalore war eigentlich nicht die Stadt selbst, sondern die Hochzeit einer Freundin.
Aufgrund der begrenzten Zeit konnte ich keinen längeren Aufenthalt planen und hatte nur einen Tag, um einige der wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu besuchen.
(Einige Links in diesem Beitrag sind sogenannte Affiliate-Links. Wenn du darauf klickst und eine Buchung vornimmst, erhalte ich eine kleine Provision – für dich bleibt der Reisepreis unverändert.)
Wenn deine Zeit begrenzt ist, du aber trotzdem so viel wie möglich sehen möchtest, habe ich hier ein paar der besten Aktivitäten gesammelt. Ich hoffe, sie helfen dir bei der Planung deines perfekten Tages in Bangalore.
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Erster Halt: Der Palast von Bangalore
Während meines Aufenthalts in Bangalore übernachteten wir im FabHotel Vibra Enclave – einem 3-Sterne-Hotel im Viertel Koramangala. Nach dem Frühstück, welches im Preis inbegriffen war, machten wir uns auf den Weg das "Silicon Valley von Indien" zu erkunden.
Zuerst besuchten wir die wahrscheinlich berühmteste Sehenswürdigkeit der Stadt: Der Palast von Bangalore.
Dieses historische Gebäude befindet sich im nördlichen Teil der Stadt und zählt dank seines atemberaubenden Interieurs zu den größten Touristenattraktionen.

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Ein Besuch im ISKCON-Tempel
Nach 1,5 Stunden im Bangalore Palast machten wir uns auf den Weg zum ISKCON-Tempel.
In der Stadt gibt es viele andere Tempel, aber der ISKCON-Tempel ist der größte und bekannteste.
Der Name ISKCON steht für International Society for Krishna Consciousness und wurde von Srila Prabhupada gegründet.
Als wir am Tempel ankamen (es war zwischen 12:00 und 13:00 Uhr), war es sehr voll.
Da es offensichtlich war, dass wir Touristen waren, winkten uns die Leute am Eingang zu und wir erhielten eine "Sondereintrittskarte" für 500 Rupien (~ €6,-).
Mit diesem Ticket konnten wir an der Warteschlange derjenigen vorbeigehen, die zum Beten dort waren.
Kurz nach dem Erhalt unseres Tickets mussten wir unsere Schuhe ausziehen, da es nicht erlaubt war, den Tempelbereich mit Schuhen zu betreten.
Glücklicherweise gab es eine Garderobe, wo wir unsere Schuhe in eine Plastiktüte packten und sie den zuständigen Mitarbeitern übergaben.
Im Gegenzug erhielten wir einen Chip mit einer bestimmten Nummer, um unsere Schuhe später wiederzubekommen. Danach mussten wir eine Sicherheitskontrolle passieren – ähnlich wie am Flughafen – bevor wir schließlich den Tempel betreten konnten.

WICHTIG: Wenn du eine Kamera dabei hast, musst du diese am Eingang auch abgeben. Kameras sind im Tempel strengstens verboten!
Ich war etwas besorgt um meine Kamera, da sie noch ziemlich neu und wertvoll für mich war. Doch eine wirklich freundliche Frau an der Garderobe nahm sie entgegen und verstaut sie sicher in einem kleinen Schrank hinter ihr.
Ich war ihr wirklich sehr dankbar, dass ich den Tempel besuchen konnte, ohne mir allzu viele Gedanken über meine Kamera machen zu müssen.
Im Inneren des Tempels
Bevor wir das Hauptgebäude betraten, mussten wir eine ganze Weile laufen und kamen an zwei „kleineren“ Tempeln vorbei – beide beherbergen Statuen von Krishna.
Zugegebenermaßen fühlte ich mich ein wenig unwohl, da wir einen völlig anderen Weg nahmen als die vielen anderen Menschen, die zum Beten gekommen waren.
Komischerweise konnten wir näher an die Statuen herangehen als alle anderen, da deren Weg von einem Geländer abgegrenzt war.
Nach diesen beiden kleineren Tempeln stiegen wir einige Treppen hinauf und befanden uns direkt vor dem riesigen Hauptgebäude.
Leider ist es strengstens verboten, im Inneren Fotos zu machen (auch nicht mit dem Handy). Deshalb konnte ich nur Fotos von den beiden kleineren Tempeln machen, die wir zuvor gesehen hatten.
Selbst dann schrie mich ein Sicherheitsbeamter wütend an, sodass ich mein Handy schnell wieder in meine Tasche steckte.
Ich schätze, du musst wohl selbst dorthin, um es dir anzusehen – das Innere des Tempels war einfach atemberaubend!

Als wir die Halle betraten, war ich völlig überwältigt und sprachlos. Die prächtige goldene Dekoration, all die kleinen Details und der Anblick der vielen Menschen, die sangen und beteten, war einfach unglaublich.
Wir folgten den Schildern, bis wir vor einem Mönch standen, der ein besonderes Ritual mit unseren Händen durchführte. Ich weiß nicht genau, was es war, aber ich glaube, sie wurden "gereinigt".
Erst dann durften wir unseren Weg zum vorderen Teil fortsetzen.
Dort erlebten wir aus erster Hand ein weiteres heiliges Ritual, das von drei Mönchen durchgeführt wurde. Ein wichtiger Teil davon war das Singen des Hare Krishna Maha-mantra.
Ich bekam richtig Gänsehaut, als ich dort in der Mitte stand und Teil von dem all dem war.
Das Verlassen des Tempels
Nachdem das Ritual vorbei war, machten wir uns auf den Weg zum Ausgang. Auf dem Weg dorthin mussten wir jedoch noch durch einen großen Shop gehen und bekamen sogar eine Kleinigkeit zu Essen, völlig umsonst. Leider habe ich keine Ahnung, was es war.
Ich weiß nur, dass es gelb war und in einem getrockneten Bananenblatt serviert wurde. Es schmeckte ein wenig scharf, aber super lecker, und die Konsistenz erinnerte an eine Mischung aus Kartoffeln und Linsen.
Draußen schnappten wir uns unsere Schuhe, meine Kamera (ja, sie war noch da!) und verließen den Ort – immer noch beeindruckt von diesem unvergesslichen Erlebnis!

Shoppen + Mittagessen in der Orion Mall
Da es bereits nach Mittag war, entschieden wir uns, ein nahegelegenes Einkaufszentrum zu besuchen und dort etwas zu essen.
Dort trafen wir uns mit meiner indischen Freundin und gingen mit ihr in ein Restaurant namens Rajdhani – ein typisch nordindisches Restaurant.
Wenige Sekunden nachdem wir uns hingesetzt hatten, kam ein Kellner und goss uns Wasser über die Hände, damit wir sie waschen konnten. Das ist dort üblich, da hauptsächlich mit den Händen gegessen wird.
Anders als in jedem anderen Restaurant, in dem ich je war, mussten wir nichts bestellen. Sie brachten uns nicht einmal eine Menükarte!
Ich wünschte, du hättest mein Gesicht sehen können, als sie für jeden von uns einen großen Metallteller auf den Tisch stellten und begannen, ihn mit unzähligen verschiedenen Gerichten und 4 oder 5 verschiedenen Brotsorten zu füllen!
Natürlich war nicht alles vegan, und ich war meiner Freundin sehr dankbar, dass sie den Kellnern sagte, was sie mir nicht auf den Teller legen sollten.

Das meiste hat mir wirklich gut geschmeckt, aber einige Gerichte musste ich auslassen, weil sie mir einfach zu scharf waren! Trotzdem war das Essen in diesem Restaurant eines der besten indischen Gerichte, die ich während meiner Zeit in Bangalore probiert habe.
Nachdem wir zu Mittag gegessen hatten, verließen wir das Restaurant und sahen uns einige indische Kleidergeschäfte an. Was ich an indischen Kleidern am meisten liebe, ist, wie bunt und lebendig alles wirkt!
Wir verbrachten jedoch nicht allzu viel Zeit im Einkaufszentrum, da wir die Stadt weiter erkunden wollten.
Um zu unserem nächsten Halt zu gelangen, nahmen wir zum ersten Mal die Metro. Normalerweise fuhren wir immer mit Uber, aber dieses Mal bestand unsere Freundin darauf, dass wir die Metro nahmen. 😀
Es gibt zwar nur zwei U-Bahn-Linien in Bangalore aber diese sind sehr modern und sauber!
Der beeindruckende Vidhana Soudha
Wir stiegen an der Station namens "Dr. B R Ambedkar Vidhana Soudha" aus und standen direkt vor dem berühmtesten Regierungsgebäude Karnatakas.
Der Vidhana Soudha ist der Sitz der staatlichen Legislative von Karnataka und ein wirklich beeindruckender Gebäudekomplex.


Es ist zwar möglich, das Regierungsgebäude zu betreten, aber wir entschieden uns dagegen. Nicht, weil wir nicht interessiert waren, aber es war schon spät und wir hatten andere Pläne.
Nur wenige Schritte vom Vidhana Soudha entfernt liegt nämlich die grüne Lunge der geschäftigen Stadt: Cubbon Park.
Ein Spaziergang im Cubbon Park
Cubbon Park ist der perfekte Rückzugsort aus der hektischen, geschäftigen und lauten Stadt Bangalore.
Denn wenn es etwas gibt, das ich definitiv nicht vermissen werde, dann ist es das ständige und nicht enden wollende Hupen der Autos im dichtesten Verkehr, den ich je gesehen habe!
Kein Wunder, dass wir uns nur noch nach einem ausgedehnten Spaziergang in halbwegs frischer Luft sehnten.

Cubbon Park umfasst eine Fläche von 100 Hektar und beherbergt etwa 6.000 Bäume und Pflanzen.
Außerdem gibt es im Park verteilt Statuen berühmter Persönlichkeiten, und sogar ein kleiner Vergnügungspark für Kinder ist vorhanden.

Ich war unendlich dankbar, dass wir uns für den Cubbon Park entschieden hatten. Als Naturliebhaberin konnte ich es kaum erwarten, endlich etwas Grün um mich herum zu haben!
Nachdem wir einige Zeit im grünen Herzen von Bangalore verbracht hatten, nahmen wir eine Auto-Rikscha zur MG Road. Dort versuchten wir eine Postkarte für mich zu finden – leider erfolglos.
Ich sammle nämlich Postkarten von allen Orten, die ich bereise. Jedoch schien es echt unmöglich, eine anständige Postkarte in Bangalore zu finden!
Nach einer halben Ewigkeit fand ich zum Glück eine, die ganz in Ordnung war. Dann beschlossen wir, zurück in die Nähe unseres Hotels zu gehen und in einem nahe gelegenen Restaurant namens Punjab Bistro zu essen.
Und so ging ein langer, anstrengender, aber toller und erlebnisreicher Tag zu Ende.
Ich habe jede Minute genossen und hätte mir echt gewünscht, noch mehr Zeit zu haben, um noch mehr von der Stadt zu sehen und auch andere Orte rund um Bangalore zu entdecken.
Ich hoffe, du hast eines Tages auch die Gelegenheit, Bangalore zu besuchen!
Hier sind einige meiner liebsten Reisetipps und Ressourcen:
Flüge: Meine Flüge buche ich meistens über Skyscanner oder CheapOair. Dort suche ich nach "Alle Orte erkunden", um die besten Flugangebote zu finden!
Unterkunft: Für die Suche nach der perfekten Unterkunft ist Booking.com meine erste Wahl.
Reiseversicherung: Es gibt viele Gründe, warum eine Reiseversicherung wichtig ist und ich reise nie ohne. Ich benutze die einfache und flexible Versicherung von SafetyWing, die mich vor unvorhergesehenen Ereignissen schützt.
Touren: Ich liebe es, an Touren teilzunehmen, um Reiseziele aus der Perspektive eines Einheimischen zu entdecken. Am liebsten buche ich sie vorab über die Plattform GetYourGuide.
Kameraausrüstung: Für meine Fotos nutze ich eine Nikon D5300 Kamera mit einem 18-105 mm Objektiv sowie einem 10-20 mm Weitwinkelobjektiv.








I keep seeing posts about India and it’s making me really want to visit! Bangalore looks beautiful – stunning temples, and Cubbon Park looks so serene and natural.
India is an amazing country and I have to go back very soon! The park was really great to escape the hectic city ☺️
Bangalore was one of my first trips outside of my state as a kid years ago! Loved this post, brought back memories!
Oh how lovely! I bet those are great memories ☺️
Such an interesting post! We might go there after our year in Australia, but I’ll make sure to allow some more time – we’re slow travellers, haha!
Thanks Amanda, glad you found it helpful! Yes you should definitely spend more time there, I’m sad I didn’t have more ?
Bangalore looks so beautiful. Thank you for providing this article Alina. It’s super informative and helpful!
Oh it’s a great city, glad you found it helpful Taylor ☺️
I went to Bangalore for only a 1.5 days but never left the hotel sadly. My ex was there for a meeting and then we traveled to other areas of India. So bummed I didn’t know about all these sights to see! I’ll have to make it back one day!
Hopefully next time you’ll see more of it ☺️
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Haha but it wasn’t even that stressful! Glad you found it interesting ☺️
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Krystianna @ Volumes and Voyages
Thank you so much Krystianna ☺️
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Yes we really did but it wasn’t that stressful ☺️ Bangalore is a cool city!
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Hannah | https://getlost.blog/
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It wasn’t so I really wanna go back!
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Thanks Jen! Yeah it’s a pity but I understand and respect that of course 🙂
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Hehe it’s a fascinating place!
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THIS IS PERFECT! I was actually planning a trip to India right before all … this happened – but I’m gonna bookmark it anyways because I was struggling to fit everything into my itinerary and your condensed version of Bangalore is definitely gonna help me so much!
Yaaaay I’m happy to hear that 🙂
Wow – what a majestic palace!! ?